Was eine Amazon-Agentur kostet.

Amazon-Agenturen rechnen als Pauschale ab, als Provision vom Umsatz, je Listing, nach Stunden oder auf eigene Rechnung. Was die Formen unterscheidet, was ein Angebot abdecken sollte, was den Preis treibt und was Amazon selbst berechnet, aus dem eigenen Verkauf auf Amazon.

Abrechnungsformen

Preise und Modelle: sechs Formen, die am Markt üblich sind.

Monatliche Pauschale
Ein fester Betrag im Monat für Einrichtung und Betrieb, oft Retainer genannt, unabhängig vom Umsatz, meist mit Laufzeit. Planbar, läuft aber auch in schwachen Monaten weiter.
Provision vom Marktplatzumsatz
Ein Anteil vom Umsatz auf Amazon, meist mit einer kleineren Grundpauschale für den Betrieb. Entscheidend ist die Bezugsgröße: Umsatz vor oder nach Retouren, mit oder ohne Werbekosten.
Hybrid
Pauschale und Provision zusammen, beide niedriger als in der reinen Form. Häufig bei laufendem Betrieb mit Werbung.
Preis je Listing
Ein fester Betrag je Produktseite, mit Staffel für Varianten. Passt für ein Projekt mit klarem Ende, nicht für den Betrieb danach.
Stundensatz
Abrechnung nach Aufwand, üblich für Beratung, Kontoprobleme und einzelne Aufgaben. Ohne Budgetgrenze schwer zu planen.
Betrieb auf eigene Rechnung
Der Dienstleister kauft die Ware ein und verkauft sie über sein eigenes Händlerkonto. Der Hersteller bekommt seinen Einkaufspreis; Gebühren, Werbung und Retouren trägt der Dienstleister.

Umfang

Was ein Angebot abdecken sollte.

Kanalrechnung vorab
Verkaufspreis, Wareneinsatz, Gebühren, Werbung, Versand und Retoure je Artikel, bevor etwas gelistet wird. Fehlt sie, bezahlen Sie Betrieb für Artikel, die auf Amazon kein Geld verdienen.
Produktseiten
Titel, Aufzählungen, Bilder, Attribute, Varianten und A+, samt Freigaben und Sperren. Was dazugehört, steht unter Amazon-Listing erstellen lassen.
Werbung mit Zielwert
Gesponserte Anzeigen, oft PPC genannt, mit Budget je Produkt und einem Zielwert je Verkauf. Das Werbebudget selbst geht an Amazon, nicht an die Agentur.
Bestellabwicklung
Wer versendet, wer Retouren annimmt, wer die Rechnung an den Kunden stellt. Ein Angebot sollte das benennen.
Kundenservice
Antwortzeiten, Bewertungen und Rückgaben fließen in die Händlerleistung ein und damit in Sichtbarkeit und Kaufknopf.
Berichte
Umsatz, Werbekosten, Gebühren und Deckungsbeitrag je Artikel, monatlich. Ein Bericht, der nur Umsatz zeigt, verschweigt die Hälfte.

Preistreiber

Was den Preis treibt.

Sortimentsgröße
Zehn Artikel oder tausend: Produktseiten, Pflege und Werbung wachsen mit der Zahl der Artikel, Varianten zählen mit.
Kanäle
Nur Amazon.de oder weitere Amazon-Länder, dazu Kaufland und OTTO: Jeder Kanal bringt eigene Regeln, Gebühren und Pflichtangaben mit.
Werbebudget
Je mehr Budget läuft, desto mehr Steuerung braucht es. Viele Agenturen rechnen die Betreuung als Anteil vom Werbebudget; der Preis steigt dann mit dem Budget.
Versandweg
Versand durch Amazon (FBA) oder eigener Versand: Lagerung, Retouren und Sendungsdaten liegen einmal bei Amazon, einmal bei Hersteller oder Agentur.
Eigenes oder fremdes Händlerkonto
Auf Ihrem Konto bleibt die Haftung bei Ihnen. Auf dem Konto des Dienstleisters trägt dieser Gebühren, Zahlungsabwicklung und Retourenrisiko; seine Vergütung fällt dafür höher aus.

Amazon

Was Amazon selbst berechnet.

Unabhängig von der Agentur berechnet Amazon dem Verkäufer vier Kostenblöcke. Der Verkaufstarif: im Tarif Professionell 39 Euro zuzüglich Umsatzsteuer im Monat, unabhängig von der Stückzahl; der Tarif für Einzelanbieter kostet 0,99 Euro je verkauftem Artikel. Die Verkaufsgebühr je Kategorie: ein Anteil vom Gesamtverkaufspreis einschließlich Versandkosten, in den meisten Kategorien zwischen 8 und 15 Prozent, mit einer Mindestgebühr je Artikel. Die Werbung: Gesponserte Anzeigen werden je Klick in einer Auktion bezahlt, das Budget setzen Sie. Der Versandweg: Versand durch Amazon (FBA) mit Gebühren je Einheit und für die Lagerung, oder eigener Versand mit eigenen Frachtkosten.

Die Sätze ändern sich, zuletzt für 2026. Stand September 2026, Quelle: die Preisseite von Amazon für Verkaufspartner. Die aktuellen Sätze gehören in die Rechnung je Artikel, nicht in eine Schätzung.

Unser Modell

Wie wir abrechnen.

Wir nennen Konditionen nach der Kanalrechnung, nicht davor: Sie schicken Artikelliste und Einkaufspreise, wir rechnen je Artikel, was auf Amazon nach Gebühren, Werbung, Versand und Retoure bleibt. Erst dann steht fest, ob und in welcher Form sich der Betrieb trägt.

Danach gibt es zwei Wege. Auf Ihrem Händlerkonto arbeiten wir als Dienstleister: Produktseiten, Preise, Werbung und Bestellabwicklung übernehmen wir, das Konto mit Bewertungen und Verkaufshistorie gehört Ihnen, die Vergütung folgt einer der oben genannten Formen. Oder wir verkaufen über unsere eigenen Händlerkonten: Wir kaufen jeden verkauften Artikel mit der Bestellung bei Ihnen an; unsere Vergütung, ein fester Betrag je Artikel plus ein Anteil vom Verkaufspreis, wird mit dem Kaufpreis verrechnet. Sie bekommen einmal im Monat eine Abrechnung mit jeder Bestellung und Rücksendung. Werbung rechnen wir in beiden Fällen als Anteil vom Umsatz, nicht als Pauschale. Mehr dazu auf der Seite Amazon-Agentur bei Frankfurt.

Ablauf

Vier Schritte bis zum Angebot.

Artikelliste

Sie schicken Artikel mit EAN und Einkaufspreisen, dazu bisherige Amazon-Zahlen, falls vorhanden.

Kanalrechnung

Verkaufspreis, Wareneinsatz, Gebühren, Werbung, Versand, Retoure je Artikel: was bleibt, und bei welchen Artikeln nichts.

Konditionen

Wir schlagen den Weg vor, Ihr Konto oder unseres, mit Vergütung, Umfang und Berichten, schriftlich.

Betrieb

Produktseiten, Preise, Werbung, Bestellungen und Kundenanfragen, jeden Tag, mit Bericht je Monat und Rechnung je Artikel.

Fragen

Was zu Kosten und Preisen gefragt wird.

Was kostet eine Amazon-Agentur im Monat?
Das hängt von der Abrechnungsform ab: bei einer Pauschale ein fester Betrag, bei Provision ein Anteil vom Umsatz; beim Betrieb auf eigene Rechnung zahlen Sie nichts, sondern verkaufen Ware an den Dienstleister. Unsere Konditionen nennen wir nach der Kanalrechnung mit Ihren Zahlen.
Wie hoch ist die Provision einer Amazon-Agentur?
Ein Anteil vom Umsatz auf Amazon, meist mit Grundpauschale, abhängig von Sortiment, Kanälen und Umfang. Wichtiger als die Zahl ist die Bezugsgröße: Umsatz vor oder nach Retouren, mit oder ohne Werbekosten.
Ist das Werbebudget im Preis enthalten?
In der Regel nicht. Das Budget für gesponserte Anzeigen zahlen Sie an Amazon, die Agentur berechnet die Steuerung. Vereinbaren Sie einen Zielwert je Verkauf, sonst kauft die Werbung Umsatz, der nichts übrig lässt.
Was berechnet Amazon selbst?
Den Verkaufstarif im Monat, die Verkaufsgebühr je Kategorie als Anteil vom Verkaufspreis, die Werbung je Klick und den Versand, durch Amazon oder aus dem eigenen Lager. Die aktuellen Sätze stehen bei Amazon.
Wann lohnt sich der Betrieb auf eigene Rechnung?
Wenn Sie kein eigenes Amazon-Team und kein Händlerkonto wollen und Ihr Sortiment die Gebühren des Marktplatzes verträgt. Wir kaufen je Bestellung an und rechnen monatlich ab; ob es sich trägt, zeigt die Kanalrechnung.
Jonas Müller

Ihr Ansprechpartner zu diesem ThemaJonas MüllerGeschäftsführer, Plattformen und E-Commerce

Schicken Sie uns Ihre Artikel und Einkaufspreise. Sie bekommen die Rechnung für Amazon und unsere Konditionen, bevor Sie sich entscheiden.